Malerei

Malerei

Fasziniert von der Brillanz trockener Farbpigmente hat Andreas Wiertz ein künstlerisches Verfahren entwickelt, bei dem deren natürliche Leuchtkraft erhalten bleibt.

Ausgangspunkt eines Bildes ist in der Regel das Streuen von Pigmenten auf eine auf dem Boden liegende, grundierte und präparierte Leinwand. In einem aufwendigen Prozess entfaltet sich eine vielschichtige malerische Struktur, die Wiertz seit 1996 immer häufiger durch zusätzlichen Auftrag von Ölfarbe ergänzt. Dieser „Wachstumsprozess“ verläuft in der Regel über Monate, häufig sogar über mehrere Jahre.
Es entsteht eine schwebende, nicht mehr fixiert auf eine Fläche liegende Farbräumlichkeit von großer malerischer Intensität.